Der HERR wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. (Psalm 121,3)

Orgelbau Ekkehart Groß

Die Orgelbaufirma Groß besteht erst seit 1990 und ist in Waditz, Ortsteil von Steindörfel, zwischen Hochkirch und Bautzen ansässig. Ekkehart Groß studierte zunächst Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden (1976-80). Es schloss sich eine Ausbildung zum Orgelbauer in der Firma Hermann Eule, Bautzen, an. Ab 1984 war Ekkehart Groß als Orgelreparateur in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen tätig. Nach der politischen Wende machte sich Ekkehart Groß 1990 selbständig. Er gründete eine eigenen Orgelbauwerkstatt in Waditz „Ekkehart Groß & Johannes Soldan GbR“, die er ab 2007 allein führt. Die Werkstatt nahm eine beachtliche Entwicklung. Gegenwärtig sind in ihr 10 Mitarbeiter und zwei Lehrlinge tätig. Die Liste der bislang restaurierten Orgeln und der Neubauten umfaßt ca. 100 Orgeln, dabei handelt es sich um kleinere Werke vor allem in Ostdeutschland. Prinzip bei allen Restaurierungen ist die Bewahrung der wertvollen klanglichen Substanz und auch der überlieferten verschiedenen technischen Systeme. Schöne Ergebnisse erzielte man beispielsweise in Elstra (Abraham-Strohbach-Orgel von 1755, Friedersdorf / OL Kreutzbach-Orgel von 1868, Großenhain Jehmlich-Orgel von 1901, Kamenz -Marienkirche Walcker-Orgel von 1891, Rötha Silbermann-Orgel von 1722, Herrnhut Schister-Orgel von 1957, Obercunnersdorf Schuster-Orgel von 1898 und Zittau Weberkirche Schuster-Orgel von 1890. Stilistisch fühlt sich Ekkehart Groß der sächsischen Orgelbautradition aus dem 18. und auch dem 19. Jahrhundert verbunden.

 

 

Studienreisen nach Italien, der Schweiz, ins Elsass, nach Paris und nach Osteuropa brachten neue Erfahrungen. Die Orgel für Großschönau wird das Opus 17 der Firma Goß sein. Mit 34 Registern ist das schon eine recht große Orgel. Den größten Orgelneubau realisierte die Firma Groß 2010 in Crimmitschau (3 Manuale und Pedal, 45 Register, mechanische Schleifladen, unter Einbeziehung wertvoller alter Register). Kleinere neue Orgeln befinden u.a. im Händel-Haus in Halle, in Horka (im alten Gehäuse) II/ 21 Reg., in Görlitz, frühere Hochschule für Kirchenmusik II / 10 Reg, Krakau II / 19 Reg. Und Löbau Friehofskapelle I / 5 Reg.

 

Mehr Informationen über die Orgelbaufirma finden Sie unter www.orgelbau-gross.de

In diesem Monat beginnt der züzige Aufbau der Großschönauer Orgel, auf das Ergebnis darf gespannt sein!