Die den HERRN lieb haben sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht! (Richter 5,31)

Sehenswürdigkeiten neben der Hainewalder Kirche

hainewalde gruftKanitz-Kyawsche Gruft
Sie wurde als Grabanlage für die Familien von Kanitz und Kyaw 1715 von einem bisher unbekannten, wahrscheinlich böhmischen Baumeister errichtet. Auffällige Ähnlichkeiten der Plastiken bestehen mit den Werken Balthasar Permosers (Dresdener Zwinger). In Gegen-satzpaaren thematisieren die Figuren Leben und Sterben, himmlische Freude und irdisches Leid. Besonders die Figuren des Leidens sind von beeidruckender Individualität, während die Figuren der Freude sich eher an barocke Klischees anlehnen. (Webseite zur Gruft)

In der Kirche befinden sich 3 Tafeln mit Informationen zur Kanitz-Kyawschen Gruft in den Seitenflügeln.


hainewalde pfarrhausPfarrhaus Hainewalde
Erbaut 1796 als Stiftung des Schlossherrn Ernst August Rudolph von Kyaw auf den Grund-mauern eines unbekannten Vorgängerbaus. (Inschrift im Türsturz)

Es befindet sich ca. 200 m westlich der Kirche. Ursprünglich von Stall und Scheune umge-
ben, die bis Ende des 19. Jh. bewirtschaftet waren.

Ebenfalls durch den Schlossherrn wurde das Pfarramt mit einer noch heute umfangreichen Bibliothek versehen. Kirchenbücher sind seit der Gemeindegründung 1652 vorhanden.

 


hainewalde pfarrscheune

2006 errichteten wir die "Pfarrscheune", die als Winterkirche, für Gemeindeveran-staltungen und für Kurz-Freizeiten genutzt werden kann. Sie wurde auf den Grund-mauern des alten Stalles errichtet, der in den 1980er Jahren abgerissen werden musste.


 

Kirchschule
Als Stiftung von Oberst Otto Ludwig v. Kanitz 1703 erbaut. Erweiterungen jeweils 1830 und 1876. Um 1900 waren vier Lehrkräfte beschäftigt. Nach Verlagerung der Schule wurde das Gebäude als Kantorat und Gemeindehaus der Kirchgemeinde genutzt. Heute ist es ein privates Wohnhaus.

Hospitalstiftung
Gemäß einem Gelübde der katholischen Schlossherrin Victoria Tugendreich von Kanitz 1703 als Armen- und Siechenhaus erbaut, wurde das Hospital mit Mitteln ausgestattet, die bis zur Inflation der Armen- und Krankenpflege in Hainewalde, Spitzkunnersdorf und Oderwitz dienten.
Inschrift: "Gott zu Ehren, der Armut zum Besten. - Was Gott gelobet war, macht dies Haus offenbar." Heute nutzen wir das Gebäude für die Friedhofsunterhaltung.